Mehrwegbehälter statt Einwegverpackung: Ein Blick zurück und nach vorn

Mehrwegbehälter wirken wie ein modernes Nachhaltigkeitsthema – tatsächlich ist die Idee dahinter so alt wie der Warenhandel selbst. Erst die industrielle Massenproduktion brachte das Einwegdenken auf, das heute wieder zunehmend hinterfragt wird.

Mehrweg war einmal der Normalfall

Bevor billige Einwegverpackungen verfügbar waren, war es selbstverständlich, Transportbehälter wieder zurückzubringen und erneut zu befüllen – vom Pfandfass bis zur Mehrweg-Holzkiste. Wirtschaftlichkeit und Materialknappheit machten Wiederverwendung zur Norm, nicht zur Ausnahme.

Die Einweg-Ära und ihre Folgen

Mit billigen Kunststoffen und globalisierten Lieferketten wurde es ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts vielfach günstiger, Behälter nach einmaliger Nutzung zu entsorgen, statt sie zurückzuführen und zu reinigen. Die ökologischen Folgekosten dieser Entwicklung wurden lange Zeit kaum berücksichtigt.

Die Rückkehr des Mehrwegdenkens

Heute setzen immer mehr Industriezweige bewusst wieder auf Mehrwegbehälter wie IBCs, Kisten oder Fässer – aus ökologischen wie wirtschaftlichen Gründen. Die Voraussetzung dafür ist allerdings dieselbe wie vor hundert Jahren: zuverlässige Reinigung zwischen den Nutzungszyklen.KOBLENZ-BRS macht Mehrwegbehälter durch professionelle Reinigung und Wartung wieder dauerhaft einsatzfähig