Die Erfindung des IBC: Wie ein einziger Ingenieur die Industrie veränderte

Kaum ein Behälter ist in der Industrie so allgegenwärtig wie der IBC – und kaum einer hat eine so kurze, klar nachvollziehbare Geschichte. Bis Anfang der 1990er-Jahre dominierten in vielen Branchen schlicht Fässer: zylindrisch, schwer zu stapeln, mühsam zu entleeren und wenig effizient beim Transport.

Eine Lösung aus der Not

Der belgische Ingenieur Olivier J. L. D’Hollander, der für den Chemiekonzern Dow Corning arbeitete, suchte Anfang der 1990er-Jahre nach einer besseren Lösung als das klassische 55-Gallonen-Fass. Sein Entwurf: ein quaderförmiger Kunststoffbehälter auf einer Palette, geschützt von einem Metallgitter. 1992 baute er den ersten Prototyp, 1993 erhielt er das Patent dafür.

Warum die Form entscheidend war

Die quaderförmige Bauweise nutzte den verfügbaren Lager- und Transportraum erheblich besser aus als runde Fässer. Gleichzeitig blieb der Behälter mit Palette und Gitterrahmen mechanisch handhabbar – per Gabelstapler oder Hubwagen, ohne Spezialausrüstung. Innerhalb weniger Jahre setzte sich das Konzept weltweit durch.

Vom Nischenprodukt zum Industriestandard

Heute sind IBCs in der Chemie-, Pharma-, Lebensmittel- und Recyclingbranche kaum noch wegzudenken. Sie werden mehrfach befüllt, transportiert, entleert, gereinigt und wieder eingesetzt – ein Kreislauf, der nur funktioniert, wenn die Reinigung und Prüfung dazwischen zuverlässig läuft.

Sie setzen IBCs im Betrieb ein und möchten diese fachgerecht reinigen, warten und prüfen lassen? KOBLENZ-BRS unterstützt Sie gerne dabei.